Gedanken zum Letzten Sonntag nach dem Epiphaniasfest

Weihnachtsbäume
Mit dem heutigen Sonntag geht die Weihnachtszeit zu Ende. Ich mag, dass in vielen Kirchen bis zum Letzten Sonntag nach dem Epiphaniasfest der Christbaum stehen bleibt und der Herrnhuter Stern leuchtet. Es tut gut, wenn es draußen dunkel und trüb ist, sich in der Kirche innerlich noch ein wenig am Weihnachtslicht zu wärmen. Gerade in diesem Jahr, wo uns die Pandemie noch immer einschränkt und wir nicht wissen, wie lange das noch so weiter geht, man die Nähe lieber Menschen vermisst und manche von uns existenzielle Sorgen haben.
 
Das Weihnachtslicht in unseren Kirchen erinnert uns daran, dass Gottes Liebe in Jesus aufgeleuchtet hat in unserer Welt und wir allen Grund zur Hoffnung haben, dass das, was uns plagt nicht auf Ewigkeit bleiben wird und dass uns sogar mitten in der Finsternis ein Licht aufgehen kann, das uns wieder getrost macht.
 
Der Wochenspruch gibt uns ein schönes Bild für die neue Woche mit: Über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.
 
Wir sind beschienen vom Glanz Gottes. Achten wir in dieser Woche darauf, wo die Schatten fliehen, wo etwas Abgestumpftes wieder anfängt zu glänzen, wo sich Lichtblicke zeigen oder sich eine Situation klärt. Zeichen von Gottes Licht.
 
Bleiben Sie behütet in dieser Woche!
Ihre Dekanin
Kerstin Baderschneider