Paul-Eber-Kantorei

Die Paul-Eber-Kantorei

 

Paul-Eber-Kantorei

 

Die Paul-Eber-Kantorei prägt das Leben in der Stadtkirchengemeinde und im ganzen Dekanat. Oratorien und klassische Konzerte mit Orchester gehören ebenso zu ihrem Repertoire wie Kantaten und geistliche Lieder.

Probe: jeweils Mittwoch um 19.30 Uhr im Paul-Eber-Haus

Infos: Dekanatskantor Martin Blaufelder mail: martin.blaufelder1@t-online.de

 
Händels Messias in der Fassung Wolfgang Amadeus Mozart
Die Paul-Eber-Kantorei lädt gemeinsam mit Solisten zu einem Konzert
am Sonntag, den 22. Dezember 2019 in die Evangelische Stadtkirche ein.
Chor und Orchester der Paul-Eber-Kantorei
mit den Solisten:
Silke Herold-Mändel (Sopran), Barbara Buffy (Alt), Stefan Schneider (Tenor), Eric Fergusson (Bass)
Die Gesamtleitung liegt in den bewährten Händen von Martin Blaufelder
Eintrittskarten:
Vorverkauf 13,- € / ermäßigt 10,- € bei Lebküchnerei Will, Würzburger Straße 1, Kitzingen
Abendkasse 15,- € / ermäßigt 12,- €
 
Zum Oratorium
Georg Friedrich Händel komponierte das Oratorium "Messiah" im Jahr 1741. Dieses Werk stellt bei jeder Aufführung eine immense technische und musikalische Herausforderung für alle Beteiligten dar. In der kuriosen Fassung Mozarts wurden diese Hürden hinsichtlich Präsenz und dem Anspruch an das Miteinander im Musizieren nochmals gesteigert.
Wolfgang Amadeus Mozarts Bearbeitung und Aufführung des Werks im Jahr 1789 gilt als Höhepunkt in der Auseinandersetzung des Wiener Klassikers mit der Barockmusik. Mozart beschäftigte sich seit 1782 mit den Werken barocker Komponisten. Ein Kreis musikinteressierter Adliger um seinen Mäzen Gottfried van Swieten beauftragte ihn mit der Überarbeitung von Händel-Kompositionen.
Mozarts Bearbeitungen mussten auf den veränderten Musikgeschmack Rücksicht nehmen. Bei Händel hatten Bibelpassagen in einer englischsprachigen Zusammenstellung als Text gedient, die Besetzung bestand aus Sopran, Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester. Mozart stärkte im Orchester die Holzbläser, änderte freizügig die Arien und nutzte die deutsche Übersetzung der englischen Bibelpassagen als Text.
Mozarts Bearbeitung des "Messias" geht über eine Anpassung der Komposition an die zeitgenössischen Aufführungsbedingungen weit hinaus und kann als seine persönliche Interpretation des Werkes verstanden werden. Dies erscheint heute als eigenmächtig, war es aber keinesfalls für Mozart und seine Zeitgenossen.
Im deutschen Sprachraum galt Mozarts Bearbeitung des "Messias" im 19. Jahrhundert als die verbildliche Fassung.